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!! pandemie - coronavirus - SARS-Cov-2 - INFOS !!

Die Information und Regeln bezüglich der aktuellen Corona-Virus-Situation gelten weiterhin !

  • Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,
    während der weiterhin bestehenden Corona-Pandemie haben wir den Praxisablauf angepasst und bitten folgende Punkte und Regeln zu beachten - damit das Risiko für alle Beteiligten niedrig gehalten werden kann:
    o Bitte betreten Sie die Praxis nur mit einer Mund-Nasenschutz-Maske und möglichst nur nach telefonischer Anmeldung.   Jegliche Infekte und Erkältungserkrankungen müssen weiterhin obligatorisch vorher telefonisch koordiniert werden !
  • o Terminvergaben erfolgen via Telefonat.  Insbesondere Reiserückkehrer dürfen die Praxis nicht ohne vorherige telefonische Konsultation betreten. "Urlaubs-Testungen" werden bei uns nicht durchgeführt.
    o Ausgenommen sind medizinische Notfälle.
    o Rezepte und Überweisungen sind nur per Telefon oder Fax vorzubestellen.
    o Die Versorgung chronischer oder akuter Erkrankungen muss natürlich weiterhin stattfinden können und gewährleistet sein - jegliche Nichtbeachtung der o.g. Regeln gefährdet unsere älteren und chronisch kranken Patienten, aber auch unser Personal !

AKtuelle Risikobewertung Robert-Koch-Institut

Allgemein
Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle war in Deutschland seit etwa Mitte März bis Anfang Juli rückläufig, seitdem nimmt die Fallzahl stetig zu. Einige Kreise übermitteln derzeit nur sehr wenige bzw. keine Fälle an das RKI. Es kommt aber zunehmend wieder zu einzelnen Ausbruchsgeschehen, die erhebliche Ausmaße erreichen können. Nach wie vor sind Impfstoffe und antiviral wirksame Therapeutika nicht verfügbar. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland daher derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Übertragbarkeit
SARS-CoV-2 ist grundsätzlich leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Infektionsrisiko ist stark von der regionalen Verbreitung, von den Lebensbedingungen (Verhältnissen) und auch vom individuellen Verhalten (AHA-Regel: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken tragen) abhängig.

Krankheitsschwere
Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Individuelle Langzeitfolgen sind derzeit noch nicht abschätzbar. 

Ressourcenbelastung des Gesundheitssystems
Die Belastung des Gesundheitssystems hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (z.B. Isolierung, Quarantäne, physische Distanzierung) ab. Sie ist aktuell in weiten Teilen Deutschlands gering, kann aber örtlich schnell sehr zunehmen und insbesondere das öffentliche Gesundheitswesen, aber auch die Einrichtungen für die medizinische Versorgung stark belasten.

Intensive gesamtgesellschaftlicher Gegenmaßnahmen bleiben nötig, um die Folgen der COVID-19-Pandemie für Deutschland zu minimieren. Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen weiterhin das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Um Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich so weit wie möglich zu vermeiden, sind weiterhin gesamtgesellschaftliche Anstrengungen nötig. Dazu zählen Hygienemaßnahmen, das Abstandhalten, das Einhalten von Husten- und Niesregeln, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung/Alltagsmaske in bestimmten Situationen (AHA-Regeln) sowie eine gute Belüftung beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Alle Personen, die unter möglichen Symptomen von COVID-19 leiden, sollten weitere Kontakte vermeiden, einen Arzt/Ärztin kontaktieren und zeitnah auf SARS-CoV-2 getestet werden. Derzeit warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland, mit Ausnahme der meisten Länder der EU, Schengen-assoziierter Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Zahl der Erkrankten so gering wie möglich zu halten und Ausbrüche zu verhindern. Hierdurch soll die Zeit für die Entwicklung von antiviralen Medikamenten und von Impfstoffen gewonnen werden. Auch sollen Belastungsspitzen im Gesundheitswesen vermieden werden.

WICHTIG - bei Verdacht immer nur telefonische Kontaktaufnahme:  Melden Sie sich in diesem Fall sofort telefonisch bei uns oder beim ärztlichen Notdienst unter 116 117  oder beim zuständigen Gesundheitsamt.

REISERÜCKKEHRER:

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen laut Bundesgesundheitsministerium per Abstrich auf Covid-19 getestet werden...

BITTE BEACHTEN:
Unsere Praxis führt aus logistischen Gründen keine "Urlaubs-Testungen" durch ! Insbesondere aber ist dadurch die Gefährdung unserer betreuten älteren, chronisch kranken und Tumor-Patienten nicht zu rechtfertigen.
Die o.g. Testung kann in Corona-Schwerpunktpraxen in Raum Freiburg oder Emmendingen durchgeführt werden. Informationen können Sie telefonisch bei uns erhalten oder via Telefonnummer 116 117 oder Gesundheitsamt.

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: 

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, Krebserkrankungen oder Faktoren wie Adipositas und Rauchen scheinen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z. B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.
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